Love it, leave it or change it. Veränderung braucht Fragen

Love it, leave it or change it.

Immer wieder kommen wir in Situationen, wo sich alles auf den Kopf stellt und man für sich klären muss, wie es weitergeht. In diesen Situationen helfen einige Fragen, um Klärung zu finden. Ich habe Sie hier einfach mal (bestimmt nicht vollständig) zusammengetragen:

Leave it …

  • Will ich die Situation verlassen? Will ich mich aus dieser Sache herausziehen?
  • Wie kann ich dafür sorgen, der unerwünschten Situation nicht noch einmal zu begegnen?
  • Welchen Preis muss ich zahlen, um diese Situation zu verlassen? Bin ich bereit, ihn zu bezahlen?
  • Was sind die Risiken, wenn ich die Situation verlasse und wie könnte ich die Risiken vermeiden oder abfedern?
  • Wann will ich mich herausziehen?
  • Welche Schritte sind dazu notwendig?
  • Bis wann will ich das umsetzen?

love it

Love it …

  • Was würde mir fehlen, wenn ich die Situation verlassen würde?
  • Wofür könnte ich hier auch dankbar sein?
  • Welche guten Seiten hat die Situation?
  • Wie kann ich die Situation als Lernerfahrung nutzen und daran wachsen?
  • Wie kann ich lernen, besser damit umzugehen?
  • Wie kann ich lernen, die Situation weniger ernst zu nehmen?
  • Wie kann ich ein Spiel daraus machen?
  • Wie kann ich lernen, die Situation zu akzeptieren?
  • Was ist das Positive daran?
  • Wie kann ich es mir erträglicher machen?

Change it …

  • Will ich etwas an der Situation verändern?
  • Was genau will ich ändern?
  • Was soll anders werden?
  • Welche Möglichkeiten hätte ich, etwas zu ändern, welchen Einfluss kann ich nehmen?
  • In welcher Beziehung könnte ich mich ändern?
  • Was will ich lernen?
  • Wie genau gehe ich dazu vor?
  • Bis wann will ich die Veränderung umsetzen?

Wie gesagt, es ist kein Anspruch auf Vollständigkeit, aber sicherlich ein guter Anfang, um sich mit anstehenden Veränderungen auseinanderzusetzen und zu entscheiden, wie die Situation angegangen werden kann. Es gibt immer die Möglichkeit zu entscheiden, welcher Weg für mich der Richtige ist.

Wer jedoch allein nicht weiterkommt, sollte sich Unterstützung suchen. Das können gute Freunde sein, die sich Zeit nehmen oder Sie suchen sich einen professionellen Blick von außen. Coaching unterstützt, wenn Sie allein nicht weiterkommen.

3 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Promote it.

    Noch eine Alternative zu den dreien. Wenn ich Fürsprecher einer Sache bin, dann ändere ich quasi von selbst das, was zu tun ist. Ich lerne es zu lieben, zumindest so, dass ich der Fürsprecher sein kann.
    Und verlassen werde ich’s dann nicht mehr.

    Passt natürlich nur, wenn’s nicht völlig zum Wegrennen ist.

    Woher ich das weiß? Ich tu’s grad. 😉

    • Lieber Lars,
      vielen Dank für Deine Ergänzung! Für mich ist das ein Teil vom Change, denn es gehört schon eine starke innere Haltung dazu, für etwas zu sprechen, auch wenn ich nicht ganz einverstanden bin. Da ist doch die Triebkraft, eine Veränderung anzustreben sehr hoch. Danke für den zusätzlichen Aspekt, hier mögliche Fragen dazu:
      – Welche Aufgabe kann ich finden, um mich dafür zu engagieren?
      – An welcher Stelle kann ich mich sinnvoll einbringen`
      – Wie soll meine zukünftige Aufgabe aussehen? usw.

  2. Pingback: Der Bauch spinnt doch! - Coaching und Beratung Silke LoersCoaching und Beratung Silke Loers

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