Ich bin jetzt Social Media Manager IHK und jetzt?

EIN GASTBEITRAG VON PATRICK MAMMEN
Teilnehmer des aktuellen Kurses zum Social Media Manager (IHK) bei der LVQ

Es klingt tatsächlich erst einmal richtig gut für mich. Als Journalist mit Volontariat und rund 20 Jahren Berufserfahrung habe ich jetzt noch den Social Media Manager mit IHK Zertifikat bei der LVQ in Mülheim/Ruhr gemacht.

Damit bin ich besser qualifiziert für die Arbeit in Pressestellen. Da will ich nämlich hin. Besser qualifiziert, sagt die LVQ und ich sage das auch. Das Problem ist nur:

Wissen das auch die entsprechenden Firmen?

Viele kleine oder mittelständische Betriebe setzen gar nicht, oder so auf Social Media, dass sie die Betreuung des Facebook, Google+ oder Twitter-Accounts am liebsten mit Mitarbeitern besetzen, die schon in der Firmen sind. Im schlimmsten Fall macht das sogar der Praktikant. „Der ist doch damit aufgewachsen“, ist das, was man immer wieder hört.

Für die Kommunikation nach außen, brauchen Social Media Manager ein gewisses Maß an Lebenserfahrung und Menschenkenntnis. Es reicht nicht zu wissen, wie man eine Facebook-Seite aufbaut und rein technisch auf Kommentare antwortet. Eine Smiley hinter dem Posting eines Kunden ist nicht genug. Auch darf auf Kritik nicht patzig geantwortet werden. Die Lösung hier ist, wie so oft im Social Media Bereich: Kommunikation aber die bitte immer recht freundlich. Die Chuck Norris Variante ist nicht gefragt: Kritiker einfach platt machen mit frechen Antworten führt nur zu einer schlechten Online-Reputation. Eine einzige falsche Reaktion kann eine Firma für lange Zeit schädigen. Das Internet vergisst nicht. Auf die Probleme des Kunden eingehen und Lösungen bieten hilft. Gar nicht auf negative Posts zu antworten zeigt nur: Die Firma hat keine Ahnung vom Social Web.

Paranoia tötet jedes Gespräch. Das ist ihr Zweck. Aber das Fehlen offener Gespräche tötet Unternehmen. Hier zitiere ich gerne das Cluetrain Manifest:

  • Als Märkte und Arbeitnehmer fragen wir uns, warum ihr uns nicht zuhört. Ihr scheint eine andere Sprache zu sprechen.
  • Wenn ihr wollt, dass wir uns mit euch unterhalten, dann erzählt uns was. Zur Abwechslung mal etwas Interessantes.
  • Den traditionellen Unternehmen mögen die vernetzten Gespräche verworren und verwirrend erscheinen. Aber wir organisieren uns schneller als sie es tun. Wir haben die besseren Werkzeuge, mehr neue Ideen und keine Regeln, die uns aufhalten.

Für diese Aufgaben brauchen Firmen also jemanden wie mich, denn ich weiß: Die Zukunft der Kommunikation liegt in den Sozialen Netzwerken.

Keller : Social Media Management muss raus aus den Unternehmenskellern. 
 

Als Community Manager entwickle ich Strategien und Konzepte für Social Media Maßnahmen für Unternehmen.

Ich plane Inhalte und erstelle Planungen für das Redaktionsteam. Ich finde ihre Zielgruppe im Internet und allen Foren. Ich kann mich schnell auf Sie einstellen und den richtigen Ton treffen, um eine Botschaft zu verbreiten und zielgruppengerechte Pressemitteilungen zu packen. Die Konzeption von Aktionen im Internet, wie das Erstellen von Fanpages für Unternehmen,  geht mir als Cross-Media-Spezialist leicht von der Hand. Die Textkonzeption und Entwicklung von Pressestrategien habe ich von Grund auf gelernt, verstanden und wende dieses Wissen täglich an.
Ich bin mit Redaktionen aller Medien vernetzt. Das bedeutet, dass Informationen durch mich zuverlässig im Netz und der realen Welt platziert werden, sie werden gehört, gesehen und gepostet. Durch meine Erfahrung als Radiomoderator und Nachrichtensprecher habe ich keine Angst vor Mikrofonen.

Ich suche eine Stelle als Pressesprecher, Referent für Öffentlichkeitsarbeit oder PR Manager.

Der Vorteil für die Firmen: Ich habe umfangreiche Erfahrungen im Umgang mit klassischen Medien, Radio und Tageszeitung und vor allem mit Menschen. Der Internet-User will keine langweiligen Werbetexte. Er holt sich die Infos aus der Internet-Community und weiß ganz genau, was er von der entsprechenden Firma will. Hier zählt einzig und allein Offenheit.

Gerne arbeite ich in einem Redaktionsteam. Als Krisenmanager habe ich das Projekt Öffentlichkeitsarbeit für die Elisabeth Schwestern in Essen geleitet. Die Schwestern waren in den Fünfziger und Sechziger Jahren in den Misshandlungsskandal im Franz Sales Haus in Essen verwickelt. Ich habe für den Orden die Pressearbeit koordiniert und bleibenden Schaden vom Orden abgehalten.

Meine WAZ Artikel finden Sie hier. Als Radio- und Print-Journalist habe ich tausende Interviews geführt und gelernt, mich auf die unterschiedlichsten Charaktere einzustellen.
Ideal für mich ist eine Stelle in der Unternehmenskommunikation, egal ob intern oder extern. Ich spreche sehr gut Englisch und habe die Prüfung bei der London Chamber of Commerce im Business English Level 3 abgelegt.

Mehr Informationen über mich stehen bei XING. Meine Emailadresse: patrick.mammen@gmail.com. Twitter: @patrickmammen

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Der Autor: Patrick Mammen

Patrick Mammen ist 44 Jahre, ist Journalist und Social Media Manager (IHK). Er lebt in Essen, im Herzen des Ruhrgebiets.

8 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Erstmal: Glückwunsch. Nicht zum Zertifikat (allein), sondern auch für die Weiterbildungsbereitschaft an sich 🙂 Viel Erfolg bei der Suche – bei allem, was Du über Dich geschrieben hast wird das sicher bald was werden. Drücke die Daumen und halte einen davon hoch.

    • Vielen Dank! Um in der journalisten Diktion zu bleiben: Hoffen wir das Beste, lieber Leser.

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  4. Herzlichen Glückwunsch zum Social Media Manager mit IHK Zertifikat!

    So wie Sie sich beschrieben haben, sollte es doch Arbeitgeber geben, die Sie brauchen.
    Der ein oder andere weiß es vielleicht noch nicht, aber ich drücke Ihnen die Daumen und wünsche Ihnen viel Erfolg!

    Ich denke im Bereich Social Media steckt noch viel Potential!

    • Vielen Dank Frau Trumpler.
      Sie haben Recht. Im Bereich Social Media steckt viel Potential.

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